Seit dem 22. Januar sind 21 HOGAner im Rahmen eines Schüleraustauschs in Ecuador und sammeln einmalige Erfahrungen im Land am „Mittelpunkt der Erde“ in Südamerika. Von 51 Grad Nord reisten sie auf 0 Grad an den Äquator und leben in Gastfamilien in Quito, der Hauptstadt Ecuadors, auf einer Höhe von 2.800 m.
Nicht nur die Höhenlage, das Klima, die Vegetation und die Architektur unterscheiden sich stark von Deutschland – auch Sprache, Familienleben, Verkehr und Schulregeln fordern von den HOGAnern ein hohes Maß an Anpassungsfähigkeit und sorgen für den einen oder anderen Kulturschock.
Doch die fantastischen Eindrücke, die sprachlichen Fortschritte, die kulturellen Lernerfahrungen und die vielen WOW-Momente wiegen anfängliche Umstellungsschwierigkeiten schnell auf.
Der gemeinsame Besuch der historischen Altstadt Quitos, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, der Blick auf die imposanten Berge der Anden, die Fahrt in den tropischen Regenwald Amazoniens sowie die Reise zum Cotopaxi, dem höchsten aktiven Vulkan Ecuadors, sind beeindruckende Highlights. Sie lassen den Sprach- und Geographieunterricht lebendig werden und können durch keinen Dokumentarfilm ersetzt werden.
Oft sind es jedoch die kleinen Interaktionen mit den Gastfamilien, kulturelle Missverständnisse oder die Unterrichtserfahrungen am Colegio Alemán, der Deutschen Schule in Quito, die besonders prägend sind und einen Perspektivwechsel ermöglichen.
Auf unsere HOGAner warten nun noch abwechslungsreiche Unterrichtsstunden, eine weitere Woche voller einmaliger Erlebnisse mit den Gastfamilien sowie die zwei offiziellen Karnevalsfeiertage, bevor sie am 18. Februar nach Dresden zurückkehren.